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In Langen hätte am 24./25.08.2013 der erste Lauf zur Hessenmeisterschaft 2013/2014 stattfinden sollen. Aufgrund der zu geringen Zahl der hierfür gemeldeten Segler wurde diese Veranstaltung leider kurzfristig abgesagt. Einige hessische Optisegler entschlossen sich ebenso kurzfristig, stattdessen an besagtem Wochenende an den Dümmer bei Osnabrück zu fahren, wo die Niedersächsische Landesjüngsten­meisterschaft stattfand.

BesprechungBei sehr guten Windverhältnissen konnten die 33 Segler in Optimist A am Samstag drei der vier ausgeschriebenen Wettfahrten segeln. Die Spitzengruppe war am Abend bereits festgelegt. Mit drei ersten Plätzen war die Erste, die in diesem Jahr auch im WM-Opti-Team Deutschlands ist, uneinholbar, der vierte Platz konnte nicht mehr an die Plätze zwei und drei herankommen. Felix Laukhardt, der für den Offenbacher Segelverein SC Undine e.V. startet, lag auf dem dritten Platz und hätte bei einem hervorragenden Lauf in der letzten Wettfahrt am Sonntag noch eine Chance auf den zweiten Platz gehabt. Leider konnte er diese Chance nicht nutzen, um an seiner Trainingspartnerin des Niedersächsischen A-Kaders vorbei zu kommen und blieb so auf einem hervorragenden dritten Platz.

Am Samstagabend konnten die Segler und ihre Begleitung noch Zeuge des faszinierenden Schauspiels „Dümmer in Flammen“ werden. Etliche unter bunter Beleuchtung auf dem See fahrende Schiffe sowie ein herrliches Feuerwerk, das von mehreren Inseln gleichzeitig abgeschossen wurde, schaffen eine einmalige Atmosphäre.

Doris Laukhardt

 

Der Höhepunkt der diesjährigen Saison war die alle vier Jahre stattfindende Internationale Gemeinsame Deutsche Jugend- und Jüngstenmeisterschaft in Ribnitz Damgarten vom 20. bis 27.7.13.  Es gingen 710 Boote in 12 verschiedenen Bootsklassen mit insgesamt 1000 jugendlichen Seglern an den Start, davon die größte Gruppe mit 200 Seglern im Optimist A. Für Hessen nahmen insgesamt acht Seglerinnen und Segler an der Meisterschaft teil, davon drei im Optimist.

Am 20. und 21.07.2013 standen Trainingseinheiten mit den einzelnen Betreuungsgruppen auf dem Programm, um die Besonderheiten des Regattareviers kennenzulernen. Zudem fand wie vor allen wichtigen Regatten eine Nachvermessung aller Boote inklusive ihres Zubehörs statt, um durch Überprüfung der Vorschriften die Chancen­gleich­heit für alle zu gewähren.
Offiziell begonnen wurde der Event am Samstagabend mit einem Fackelzug aller Teilnehmer durch Ribnitz und einer Eröffnungsrede  am See.

Ein daran anschließendes Feuerwerk über dem See fand leider noch während der Dämmerung statt.

Während der gesamten Woche herrschte relativ wenig und drehender Wind, so dass die Segler meist lange auf dem Wasser bei hochsommerlichen Temperaturen  ausharren mussten, bis sich der Wind stabilisiert hatte und die Tonnen auf den Regattabahnen entsprechend platziert waren. Wichtig waren die Flüssigkeitsvorräte für die Segler auf den Trainerbooten und herangeschafftes saftiges Obst und Gemüse durch die Landcrew der Eltern am Abend.

Die 200 Seglerinnen und Segler in Optimist A wurden in insgesamt sechs Gruppen eingeteilt. Immer zwei Gruppen fuhren gemeinsam über die Regattabahn, damit jeder einmal gegen jeden gesegelt hatte. Nach insgesamt 7 Läufen von Montag bis Donnerstag konnte sich Felix Laukhardt als einziger Hesse und als einziges Mitglied des Niedersächsischen A-Kaders für das Goldfleet, das erste Drittel der Optimist-Segler qualifizieren. Nach weiteren drei Wettfahrten am Finaltag, die nur innerhalb des jeweiligen Drittels ausgetragen wurden, erreichte Felix einen hervorragenden 30. Platz und lag damit deutlich vor seiner bis dato gültigen Platzierung in der Rangliste (75).

Zum Abschluss gab es noch die Abschlussfeier mit Siegerehrung. Der Veranstalter brachte richtig Stimmung in das Fest, in dem er zum Beispiel „Hacke“ rief und die Menge mit „Beil“ antwortete, als die Ehrung bei den Piraten an der Reihe war.
Die Siegerehrung bei den Optimist A fand gleich zweimal statt. Zunächst wurde die Siegerehrung mit allen Teilnehmern fälschlicherweise auf Basis der Ergebnisliste nach 8 Wettfahrten durchgeführt. Der Fehler wurde nach Beendigung der Siegerehrung offiziell bemerkt, die Optisegler und die bereits verteilten Preise wurden erneut zusammengesammelt und noch einmal im kleineren Kreis neu verteilt.

Die seglerisch gut organisierte Großveranstaltung hatte leider mit ärgerlichen Randbedingungen zu kämpfen. So waren während der gesamten Woche bereits morgens um 7 Uhr sämtliche Brötchen an den meisten Stellen ausverkauft. Nur eine Bäckerei, bei der sich langen Schlangen bildeten, hat seine Öfen auf Hochtouren laufen lassen und ständig nachgebacken. Des Weiteren wurden nach wenigen Tagen Streife laufende Wachleute für die Boots- und Campingplätze organisiert, nachdem bereits 20 Fahrräder gestohlen wurden. Die ortsansässigen Diebe wurden durch einen aufmerksamen Vater  in den frühen Morgenstunden verfolgt und konnten dann gefasst werden.

Felix und Doris Laukhardt

 

Maa-Cup
große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus. Der am 07.09 und 08.09.2013 traditionell stattfindende Maa-Cup ist Bestandteil von Mission Olympic. Bei diesem Finalevent tritt die Stadt Offenbach gegen die Stadt Bocholt in den Titelkampf um die aktivste Stadt Deutschlands ein. Der Stadt Offenbach winken 50.000 Euro für die Vereine der Stadt. Dabei kommt es auf jeden einzelnen Teilnehmer an. Das ganze steht unter dem Motto „155 Nationen – Eine Stadt – Ein Ziel“.
Daher werden die Läufe am Samstag eine eigene Wertung innerhalb des Maa-Cup erhalten. Die Wertungsläufe am Samstag bestimmen den „Cup der Nationen“. Jedes Boot, welches durch eine Nationalitätenbeflaggung oder durch seine Crew in einer typischen Landesstracht an der Regatta teilnimmt, wird in die Bewertung aufgenommen. Der Pokal „Cup der Nationen“ gestiftet durch den 1. Vorsitzenden, wird dann am Samstagabend feierlich vergeben.
Um die Veranstaltung kulinarisch abzurunden, benötigen wir noch Kuchenspenden. Wer etwas beitragen möchte setzt sich bitte unserer Gesellschaftswartin Renate Hühn-Kirschner (E-Mail gesellschaftswartin(at)sc-undine) in Verbindung.

Funzelfahrt
Am Freitag den 06.09.2013 treffen sich alle Wassersport treibenden Vereine um 21.00 Uhr am Mainuferparkplatz zur so genannten Funzelfahrt. Ruderer, Segler und Kanuten werden gemeinsam mit beleuchteten Booten (Teelichter) den Main befahren bis KM 43 (Haus der Bäcker) und wieder zurück. Dazu möchte ich herzlich einladen. Bitte daran denken, dass die Carl-Ulrich Brücke dazwischen liegt.

Erfolgreiche Jugend
Felix Laukhardt ist dieses Jahr im Kampf um die Deutsche Meisterschaft im Optimisten auf Platz 30 gelandet. Eine beachtenswerte Leistung. Dies berechtigt ihn an den Qualifikationsläufen für die kommende Weltmeisterschaft in Warnemünde teilzunehmen. Wir drücken ihm die Daumen.

Neue Mitglieder
Erfreulicherweise konnten wir in der vergangenen Vorstandsitzung wieder neue Mitglieder mit eigenen Booten im Verein aufnehmen. Erste „Steckbriefe“ hängen bereits im Clubhaus. Einige der Neumitglieder sind an den Vorstand mit der Frage herangetreten, ob es möglich ist, den Sportbootführerschein Binnen im Verein zu erlernen. Da diese Frage im Verlauf einer Saison immer wieder gestellt wird, überlegt der Vorstand, ein solches Angebot in die Wintermonate zu verlegen. Bei Interesse bitte mit dem Vorstand Kontakt aufnehmen. Ob dieser Kurs stattfinden wird, liegt an der Anzahl der Interessenten.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Mackeprang

 

Am 17. Und 18.08.2013 fand die traditionelle Segelregatta des Hanseatischen Segel Sport Club (HSSC) auf dem Main statt. Diese Veranstaltung ist ohne die Teilnahme des Segelclub Undine (SCU) kaum denkbar. Auch dieses Jahr stellte der SCU wieder 1/3 aller Schiffe. Bei 10 Booten kommt man schnell auf die Anzahl von drei Booten.

Diesmal kam der SCU aber nicht als Titelverteidiger, wie in den vergangenen Jahren, sonder mit neuen Crew`s, die erstmals auf diesem Revier unterwegs waren. Peter Keitz mit seiner Varianta stellte das größte Schiff der Veranstaltung und kann auf eine jahrelange Erfahrung zurückgreifen. Neu dabei war Renate Hühn-Kirschner mit ihrer BM-Jolle und Dirk Jungjohann mit seiner erst im August gekauften Liz-Jolle.

Wie in den vergangenen Jahren wurden wir herzlich beim HSSC begrüßt und wie in den letzten Jahren auch, zeigten sich die Windverhältnisse als kaum vorhanden. Zum Glück war aber auch die Strömung kaum vorhanden.

Die Regattaleitung unter Reinhard Gräber war aber wild entschlossen, die in der Ausschreibung angekündigten vier Läufe durchzuführen. Eine mutige Entscheidung, aber im nachhinein vertretbar. Schon der Start war spannend. Nicht durch packende Positionskämpfe, sondern eher durch die Gefahr über die Startlinie getrieben zu werden. Die schweren Boote der Undine brauchen einfach mehr Wind. Schon am Samstag war klar, dass die Crew`s der Undine nicht in die Kämpfe um die Podestplätze eingreifen können. Nach zwei Läufen endete der Samstag bei strahlendem Sonnenschein mit leckeren Steaks und frischen selbstgemachten Salaten in gemütlicher Runde.

Der Sonntag sah vom Wetter eher ungemütlich aus. Regen kündigte sich an. Der Wind war noch unberechenbarer geworden. Es gab Augenblicke in denen er nicht vorhanden war und Momente, wo er plötzlich stark auffrischte. Damit sich die Gemüter nicht überhitzten fing es zwischendurch immer wieder an schwach zu regnen. Die Regattaleitung spannte den Schirm auf und startete den dritten Lauf um 11:30 Uhr. Kaum hatte das Feld die Luvtonne erreicht, schaltete der Wind komplett ab. Die Varianta lag wie ein Sperrschiff an der Tonne und jeder versuchte im großen Bogen dieses Hindernis zu umfahren. Um das Ganze noch spannender zu gestalten musste noch Platz für einen Talfahrer geschaffen werden. Großzügig erlaubte die Regattaleitung den Einsatz des Paddels um die Boote aus der Gefahrenzone zu bringen. Es wurde nicht abgeschossen. Der vierte und letzte Lauf brachte die gewünschten Windverhältnisse und die Wettfahrt mit zwei Runden konnte zügig vor dem nächsten Schauer beendet werden.

Das leckere Essen versöhnte dann wieder Segler und die Regattaleitung. Bei der Siegerehrung war die Freude groß, dass der Pokal diesmal im ausrichtenden Verein verblieb. Ein Segelwochenende unter Freunden ging zu Ende und als die Segler der Undine auf eigenem Kiel den Heimweg antraten, schien die Sonne wieder. Im nächsten Jahr holen wir uns den Pokal wieder.

 

Klaus Mackeprang

Vorschoter der BM-Jolle

Am 6./7. September findet wieder unsere traditionelle MaaCup-Regatta statt. Dieses Jahr wird sie in bestem Neudeutsch zusätzlich eine neue Bezeichnung erhalten: Part of Mission Olympic

Offenbach ist im Finale des Wettbewerbs und mit unserem MaaCup wollen wir unsere Stadt unterstützen. (Weitere Infos unter http://www.mission-olympic.de/?1856).

Für alle, die jetzt unbedingt mitsegeln möchten: die Ausschreibung ist im Downloadbereich zu finden.