Vom 19.03 bis zum 27.03 war ich in Torbole am Gardasee. Vom Samstag bis zum Mittwoch habe ich trainiert und vom Donnerstag bis zum Sonntag war die Regatta. Der Wind war sehr verlässlich, vor allem die Ora. Jeden Tag konnten wir sehr gut trainieren und es war sehr anstrengend, da nachmittags ziemlich viel Wind war. Am Mittwoch hatte ich einen verletzten Finger, also konnte ich nicht segeln und musste Pause machen.
Am Donnerstag fing die Regatta an und ich war sehr aufgeregt. Ich habe noch nie so viele Optis auf einmal gesehen! Es war unglaublich! Nach acht Läufen, die von Donnerstag bis Samstag insgesamt gefahren wurden, kam ich ins Emerald-Fleet. Am Sonntag sind wir pünktlich rausgefahren, doch der Start wurde um ziemlich viel verschoben, sodass wir vor dem Start schon sehr viel gesegelt sind und ich mich schon angestrengt hatte. Nach einem ganz guten Start brach ich auf einmal zusammen, bekam keine Luft und bin erstmal gekentert.
Nachdem ich das Boot aufgestellt hatte, was nicht einfach war, da ich am Rande der Panik war, saß ich eine Zeit lang im Boot und versuchte Luft zu kriegen. Als es mir etwas besser ging, fuhr ich zu meiner Trainerin, bei der ich auch Pause machte. Diese funkte Harald, den Trainer, an, der kam, mein Boot quer auf sein Schlauchboot zog und mit mir in den Hafen fuhr.
Für mich war das das Ende meiner Erlebnisse am Gardasee, da mein Vater und ich noch vor der Siegerehrung den Heimweg antraten. Trotz allem war die Zeit am Gardasee für mich ein unglaubliches Erlebnis, das mir sehr gefallen hat.
Agatha Wycislik (Maabootsche)